Tag Archive for 'Twitter'

Barcamp Braunschweig die Zweite

Ein Jahr ist vorbei, sehr schnell verging die Zeit, schon ist wieder Barcampzeit in Braunschweig. Ich bin begeistert, was sich innerhalb dieser kurzen Zeit getan hat. Mehr Sponsoren wurden gewonnen, ein reichhaltiges Mittagessen wurde organisiert und das Wichtigste, es waren viel mehr neue Barcamper anzutreffen.

Die Warm-Up Party im Riptide, mit einem extra Bereich, konnte super dazu beitragen, neue Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu beschnuppern. Am Samstag gegen 09:00 Uhr trudelten alle nacheinander ein, wobei das Orgateam längst rumwuselte. Dann ging es zur Vorstellungsrunde, wo jeder Teilnehmer seine drei Tags von sich gab. Eines, das mir besonders im Kopf geblieben war: #castor. Der- oder diejenige fühlt sich jetzt hoffentlich angesprochen. ;)

Meine Sessions, die ich in den zweiten Tagen besucht habe:

  • Creative Commons in der Photograpie
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch: Social Media / Enterprise 2.0 im Unternehmen
  • Wie braue ich Bier?
  • Facebook, I like
  • Kreative Gastronomie
  • Coworking in Braunschweig
  • Kaffeeverkostung
  • Was macht Twitter mit unserem Gehirn (Teil 2)

Kaffeeverkostung? Kaffee vergleichen und das auch noch pur? Das konnte ich mir nicht vorstellen, denn ich trinke meine Kaffee am liebsten mit Milch und Zucker. Soweit so gut, ich habe mich mal auf dieses Experiment eingelassen.
Links ein Kaffee aus Asien, rechts ein Kaffee aus Afrika. Der günstige Lateinamerikanische Kaffee wird nicht getrunken, den trinken wir doch schon jeden Tag! Zuerst den asiatischen Kaffee: „Schmeckt irgendwie erdig, ein bisschen zitronig, prickelt auf der Zunge, und riecht nach Erbsensuppe.“
Dann den afrikanischen Kaffee zum Vergleich: „Vollmundig, sehr stark und hat ein größeres Volumen.“  Jetzt sollten wir zu dem asiatischen Kaffee einen Stück Zitronenkuchen essen und zum afrikanischen Kaffee ein Stück Schokoladenkuchen. Beides passte zu dem jeweiligen Kaffee wie die Faust aufs Auge, oder besser wie der Kaffee zum Kuchenstück. Tauscht man die Kuchen mit dem jeweilen Kaffee, schmeckt es einfach nur grässlich. Ich von meiner Seite bevorzuge den asiatischen Kaffee mit Zitronenkuchen. Zusätzlich bekamen wir alle noch ein paar Tipps zum Kaffee kochen. Die behalte ich jetzt aber mal für mich.

Ich durfte euch allen am Sonntag übrigens morgens Erdbeermarmeladebrötchen schmieren, was für eine Ehre für mich. ;) So, nun zur der tollen letzten Session, die eher eine Diskussionsrunde war und einen tollen Abschluss dieses Barcamps bildete. Passen wir unser Verhalten im Alltag den Social Media Tools an? Sind wir etwa süchtig danach oder nach Aufmerksamkeit und Kommunikation? Ist die Flut der Informationen zu groß?
Müssen wir alles abstellen um produktiv und effektiv zu arbeiten? Wo seht ihr eure positiven und negativen Aspekte?

Wir wollen in jedem Fall neue Leute kennenlernen, nicht nur online sondern auch offline, bei Barcamps so wie in Braunschweig.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Orga, @mbiebusch, @erlebnischris, @freshmango, @keasone, @mimeha, @ricaholic, @schmutte, @cyberbessy, @lenn4rd, @pulni und alle Helfer (ich belobe mich gerade indirekt für die Erdbeermarmeladebrötchen…), das tolle Essen von Vitaminreich in Braunschweig, die vielen netten Gespräche, die ich führen konnte, und die tollen Musikalischen Einlagen von Kathy und Ricardo.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr mit euch!

re:publica 2010- Reise durch Berlin Teil 1

Dickes B, oben an der Spree…. auf gehts ich komme! Auf dem Weg zur re:publica, mit der DB und dann in die S- und U-Bahnen der Stadt.
Sofort die ersten bekannten Gesichter vor dem Gebäude des Friedrichstadtpalast entdeckt: @HerrHempel und @Ballkultur. So hielten wir gleich einen kurzen ironischen Plausch. Tür auf, und es hieß sich erst einmal anstellen von A-G, usw. Und das war leider auch die längste Schlange. Egal, ich war einfach nur gespannt auf das was kommen sollte. Zuerst versammelten sich alle im Friedrichstadtpalast um die Begrüßung der re:publica 2010 zu sehen. Danach hieß es erst einmal orientieren, zu welchem Vortrag man gehen möchte. Jeff Jarvis mit seinem Vortrag über „The German Paradox“ war wohl für viele das erste Highlight. Das ist der Mann, wie ich es jetzt auch weiß, der das Buch „What would Google do?“ geschrieben hat und sehr von den Bloggern geschätzt wird. Es ging in seinem Vortrag darüber, das wir endlich begreifen müssen, dass wenn z.B. auf der Straße ein Wagen von Google durch die deutschen Länder schickt wird um die Umgebung zu fotografieren, das dies Öffentlich ist und nicht privat. Jeder der mit seinen Fuß aus seiner Haustür tritt, tritt in diesem Moment in die Öffentlichkeit. Privat wäre es, wenn wir in der Sauna, nackt fotografiert werden.Wobei ich hier erwähnen möchte, das Jeff Jarvis nach seinem Vortrag tatsächlich in die Sauna ging. ;)
Zudem machte er klar, dass das Bloggen nicht nur einfach bloggen ist, sondern zu einem mächtigen Medium geworden ist um Dinge zu verändern und publik zu machen und den klassischen Journalismus zu verdrängen.

Leider war es danach nicht mehr so einfach in die überfüllten Vortragsräume zu kommen. Es war schlicht weg kein Platz mehr.
Und damit fing meine kulinarische Reise durch Berlin an. Jeden Tag bestellte ich mir Essen und Trinken und zog mein Fazit.
An meinem ersten Tag gab es Falafel bei DADAFalafel, einen kleinen Imbiss in der Linienstraße 132, nicht weit entfernt vom Friedrichstadtpalast, der Kalkscheune und dem Quatsch-Comedy-Club wo die re:publica statt fand.
Mein Fazit zu diesem Essen: Sehr lecker, preiswert und lange sättigend. Achtung für alle die nicht so gerne scharf essen, die rote Soße sollte man vermeiden. ;)

Zurück mit netten Gesprächen mit @schmutte, @erlebnischris, @keasone, @freshmango, @designammain, um die nächsten Vorträge zukommen. Keine Chance. So blieb mir nichts anderes übrig als mit Dennis, alias @freshmango, über sein iPad zu quatschen und die Leute zu beobachten die hinter ihm stehen blieben und flüsterten: „Ey, guck mal der hat ein iPad.“

Um einen leckeren Kaffee zu trinken und endlich W-LAN zu haben, damit @lenn4rd noch ein bisschen arbeiten konnte gingen wir zu einem kleiner Espresso Bar. Die Espresso Ambulanz mit kostenlosen W-LAN. Ein sehr netter junger Mann zauberte mir einen Chai Tee Latte Mango, sehr lecker wie ich jetzt weiß und Lennard ein Cappuccino mit toller Verzierung ohne Schablone!

Verzierung Cappuccino

Verzierung Cappuccino

Später gingen wir zu „Sex and the Internet” von Melissa Gira Grant. Was soll man dazu groß sagen als Chatroulette?! Ein sehr zum Schluß erheiterter Vortag für über 300 Leute. Jetzt war auch endlich @lenn4rd dabei, der den ganzen Tag verpasste, da er noch arbeiten musste.
Dann der Vortrag von Sascha Lobo, wohl der Vorzeigeblogger für einige hier im Saal mit dem lustigen Vortrag „How to survive a shit storm“ über die Trolle, die nichts anderes zu tun haben und ihm z.B. mit 46.000 E-Mails zu bombardieren oder sich mit selbst aufgebauten Kommentars-Gesprächen in seinem Blog einen Job bei ihm zu verschaffen. Leute gibt es, dass glaubt man kaum…

Zum Abschluss diesen Tages, gab es dann eine Twitterlesung mit unterschiedlichen Kategorien, sowie eine Runde „Offline-Tweet” die von einer Jury beurteilt wurde. Jeder der im Saal mochte, durfte eine Tweet auf einen vorgefertigten Zettel schreiben. Natürlich nur mit 140 Zeichen! ;) Später wurden diese Offline-Tweets eingesammelt und ausgewertet. Gewonnen hatte „der Diktator“. Auch ein sehr netter Twittername…

Dann wurde noch in einer kleinen Runde, Bier in der Kalkscheune mit @ballkultur, @HerrHempel, @Schmutte, @designammain und @lenn4rd genossen bis mein Bett im Hostel rief und ich froh war, mich endlich in ein Bett ein zukuscheln und den 1. Tag der re:publica in meinen Träumen noch einmal Revue passieren zu lassen.

Hier ein paar Links zum ersten Tag der re:publica:

http://re-publica.de/10/14-april-2010/
http://www.friedrichstadtpalast.de/010000_home.asp
http://www.flickr.com/photos/re-publica/4520676140/in/photostream/

Re:publica 2010

re:publica 2010

re:publica 2010

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!

Nein, nicht zum Fußball DFB Pokal-Endspiel. Das findet doch erst im Mai statt! Ich fahre nach Berlin zu meiner ersten Re:publica und bin sehr gespannt. Ich habe endlich meine Abschlussprüfung hinter mir und bin ausgelernte Mediengestalterin. Ich möchte mich unbedingt weiter entwickeln und neue Menschen kennen lernen. Vor allem wird es für mich spannend sein, die Gebäude in diesem Fall den Friedrichstadtpalast,  die Kalkscheune und den Quatsch Comedy Club einmal von innen zu sehen.

Wer also Lust hat, trifft mich diese Woche in Berlin bei einer der vielen Vorträge der Re:publica in Berlin.

Massenansammlung: Cebit 2009

Gestern um 07:00 Uhr Morgens, aufstehen, fertig machen, in das Auto, zum Bahnhof, in den Zug. Jetzt war der Zug noch schön leer, doch desto näher die Stadt Hannover und die Cebit kam, desto voller wurde der Zug. In Hannover angekommen, in die S-Bahn zum Messegelände. Menschen, überall Menschen und viele kennen nicht die einfachsten Regeln. Auf der Rolltreppe steht jemand rechts der es nicht eilig hat und links laufen die Menschen hoch/runter/vorbei die es eilig haben. Verdammt noch mal ist das so schwer?

Angekommen auf dem Messegelände, erste Orientierung notwendig, doch durch ein wenig Vorplanung schnell wieder zurecht gefunden. Dann ging es druch die Hallen. Ein Ziel war es die “Webciety 09″ zu besuchen. Leider konnte ich noch nicht mobil mit twittern, dies hat mich sehr geärgert. Da wusste ich schon, meine Liste meiner Wünsche erweiterte sich. Ein paar Vorträge standen auch auf der Liste. Erste erwähnenswerter Vortrag von dem wohl die meisten enttäuscht waren, war “Politik 2.0″. Vier Politiker von namenhaften Parteien, ein Professor und der Moderator natürlich. Und kein Mensch der nichts mit Politik oder Wissenschaften am Hut hat. Na gut dachte ich, erst einmal zuhören und nicht mosern. Doch nach 20 Minuten verlor ich meine Geduld.
Immer nur Floskeln, keine Fakten, alle erzählen das Gleiche. Also ab zum nächten Vortrag: “PDF/A”.

Da ich in der Druckbranche bzw. Medienbranche zu Hause bin, interessierte mich dieses Thema natürlich sehr. Bei PDF/A handelt es sich um ein PDF-Format, dass man für die Archivierung von Daten nutzen kann. Bei diesem Format liegt eine ISO Norm dahinter, die bestimmte Vorraussetzungen an ein Dokument stellt, damit es überhaupt archiviert werden kann. Und diese ISO Norm wird nicht wie alle üblichen ISO Normen nach 10 Jahre überprüft, sondern sie steht für immer fest. Das heißt, man kann seine Daten speichern und muss nicht wieder in 10 Jahren mit einem neuen Format arbeiten. Viele Unternehmen in Deutschland und in den USA benutzten diese Format. Um noch einen Vorteil zu nennen: Verschickt man ein PDF/A an einen Kunden, so kann er es ganz normal mit dem Acrobat Reader öffnen, braucht kein Zusatztool, nichts. Ganz einfach. Zum Schluss noch der Hinweis, dass dieses Format nicht nur bei Textformaten genutzt werden kann, sondern auch bei Bildformaten. Sehr schön. Ein Vortrag der mir gefallen hat.

Leider hat man immer viel zu viel auf seiner Liste stehen und die Füße machten irgendwann auch nicht mehr so mit. Doch zwei Punkte konnte man sich nicht entgehen lassen. Den “Twitter Wine Taste” und die Modenschau “fashion and style”.

Beim Twitter Wine Taste angekommen, hingesetzt und gleich eine Dame vor einem gehabt, die ein wenig aufgedreht war. Bei dieser Verstanstaltung ging es daum, Live Wein zu verkosten und seine Sinneseindrücke in Twitter mit zuteilen. Es standen drei Rieslinge von unterschiedlichen Winzer zur Verkostung bereit. Gerochen, getrunken, geschmeckt, getwittert. Der letzte Wein wurde sogar mit Cola gemischt. Wirklich, mit Cola. Kann ich mir auch nicht vorstellen. Leider fehlte dem ganzen Spektakel ein weniger Pepp und ein kleines Fazit zum Schluss.

Danach ging es zur Modenschau “fashion and style”. Jeaaah einmal Heidi Klum, Paymen Amin, Bruce Darnell und Rolf Schneider spielen wie bei Germany’s next Topmodel! Es wurde teilweise tolle Mode gezeigt, die ich auch selbst anziehen würde. Natürlich war die Mode auch ökologisch abbaubar, in der heutigen Zeit selbstverständlich!

Dann ging es um 17 Uhr nach Hause. Ein toller Tag, mit Inspiration für meine Ausbildung, ein paar Broschüren und Faltblättern mehr. Totz Muskelkater in den Beinen und voller Züge.

Und ein kleiner Tipp für das nächste Jahr: Das Softeis ist in den kleinen Souvenirshops zwischen den Hallen, viel günstiger ;)