Studieren – Viele Hürden und ein offenes Ende

Ich möchte studieren, das steht fest. Schon fast 2 Jahre. Während meiner Ausbildung zur Mediengestalterin stand der Entschluss fest. Doch so einfach wie man sich das manchmal in seinem Leben wünscht, ist es nicht.

Alle die studieren möchten bewerben sich, so wie ich, an verschiedenen Unis, um sich die Chance zu wahren mindestens an einer Universität angenommen zu werden. Ich möchte Medien- und Kommunikationswissenschaften studieren und machte mich im großen Angebot der Universitäten auf die Suche nach diesem Studiengang. Bei einigen Universitäten wich der Studiengang inhaltlich ein wenig ab, hieß anders und wurde nur als 2-Fach-Bachelor angeboten und ich musste mich für ein Zweitfach entscheiden. Studien-Städte, die zu weit im Süden lagen, schloss ich für mich aus. Ich wollte zwar weg von zu Hause, aber höchstens drei bis vier Stunden mit der Bahn unterwegs sein. Viele Städte kamen für meinen Studienplatz nicht in Frage, weil sie einfach den Studienplatz nicht anboten, zu weit weg waren oder kleiner waren als meine jetzige Bleibe.

Ich entschied mich für insgesamt 12 Universitäten, unter anderem auch Braunschweig und Greifswald, als Notlösung. Am liebsten wäre mir Berlin gewesen. Nicht nur mir, denn ich wollte mit einer Freundin zusammen ziehen, die auch studieren wollte. Ob  uns aber die gleichen Unis beide annehmen würden, stand dort noch in den Sternen.

Wir schickten unsere Bewerbungen ab und dann hieß es warten. Und dieses Warten war das Schlimmste. Ab August schauten wir beide jeden Morgen in unsere Briefkästen. Nichts da. Bei meiner Freundin kamen schon Zusagen, auch von Universitäten, an denen wir uns nicht zusammen beworben hatte. Ich muss dazu sagen, dass sie einen anderen Studiengang gewählt hatte als ich. Nichts desto trotz wünscht man sich verdammt noch einmal ZUSAGEN.

Die ersten zwei Briefe waren nur Absagen. Enttäuscht. Sauer. So wie bei meiner Ausbildungsplatzsuche. Vergangene Erfahrungen schossen durch meinen Kopf und machten mich traurig. Geht das wieder so weiter wie vor drei Jahren?! Meine Gefühle fuhren Achterbahn, jeden Tag wenn ich in den Briefkasten schaute, ich hatte Gänsehaut und Angst vor dem Inhalt des nächsten Briefes. Was ich jetzt weiß, Montags kommt bei uns nie Post. Das hatte ich nach zwei Wochen jeweils am Montag so hinnehmen müssen.

Einige Tage später, eine Zusage von Greifswald. Na super. Meine Notlösung. Aber wenigstens etwas.
Das Schlimmste war, dass meine Freundin immer ein Tag früher als ich die Post von einer gemeinsam ausgesuchten Universität bekam. Sie hatte eine Zusage. Als ich am nächsten Tag den Brief öffnete war die Enttäuschung groß. Eine Absage. Dies wiederholte sich leider einige Male.

Nur Absagen und die Listen auf der Warteliste, nach Wartezeit. Ein schreckliches Gefühl. Man kann nichts tun. Rein gar nichts. Ich dachte acht Wartesemester würden irgendwie reichen, nachdem ich die Universitätsseiten studierte hatte und die Listen der letzten Jahre durchgegangen war. Die Absagen sollten mich später eines besseren belehren.

Als der Termin zum Einschreiben in Greifswald näher rückte, schrieb ich mich für Kommunikationswissenschaften ein. Eine anderen Weg gab es erst einmal nicht. Ich möchte keinesfalls Greifswald schlecht reden, oder  etwas gegen die Universität sagen. Ich war vor Ort in Greifswald und ich finde es ist eine kleine, bezaubernde Stadt. Doch ich wollte in eine Großstadt und am liebsten mit meiner Freundin zusammen ziehen. Zudem wird es schwierig eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist. Leider ist es so, dass mehr Nachfrage nach Wohnungen herrscht als es das Angebot her gibt. Meine Wohnungsbesichtigungen brachten mich auf den Boden der Tatsachen zurück und mich zum verzweifeln. Bei den Studentenwohnheimen gibt es jetzt schon lange Wartelisten. Mit dem Gedanken an eine WG kann ich mich bis jetzt immer noch nicht anfreunden. Ich habe seit 24 Jahren nur ein Zimmer. Das möchte man dann nicht noch länger haben als nötig.

Nichts von meinen schönsten Vorstellungen, mit meiner Freundin zusammen zu ziehen, ein tolle Wohnung zu suchen und letztendlich in einer Großstadt zu wohnen war eingetreten. Ich freue mich sehr für meine Freundin, die sich für ein Studium in Dresden entschieden hat. Ihre Wohnungssuche hat schon angefangen und wir haben festgestellt, dass Dresden um einiges günstiger ist als Greifswald.

Jetzt warte ich noch auf die Nachrückverfahren und wünsche mir das ich die nächsten zwei Wochen Post in meinen Briefkasten habe. Dann kommen noch die Losverfahren in Frage, die leider erst sehr spät entscheiden, ob man einen Studienplatz bekommt. Dieses Warten macht mich ein wenig wahnsinnig und ich wache jeden Morgen mit einem Gedanken auf, der sich ständig um mein Studium dreht.

Ich habe mich auch an einer Studienplatzbörse angemeldet. Vielleicht findet sich jemand der mit mir tauschen möchte.
Bist du die  oder der Richtige, die/der gerne mit mir ihren/seinen Studienplatz tauschen würde?

Eins steht leider fest. Zurück kann ich nicht mehr, meine Zukunft gefällt bis zum heutigen Tag auch nicht besonders.
Jetzt stellt sich nur die Frage ob es für mich persönlich ein kleines Happy-End gibt…

re:publica 2010 – Reise durch Berlin Teil 3

Guten Morgen liebes Gesicht! Ja ich weiß, diese tollen Entenfedern. Akku ist wieder aufgeladen und der Vulkan in Island im vollem Gange, so das keine Flugzeuge mehr fliegen. Ich wusste doch die Natur ist viel mächtiger als dieser virtuelle Kram. ;)

Der letzte und dritte Tag der re:publica. Ach ja, und Frühstücken musste ich natürlich auch wieder. Mein Highlight-Frühstück in Berlin, das ein wenig teurer war, aber einfach nur toll. Dieses Mal habe ich das Café Einstein, Unter den Linden 42 ausgesucht. Ein schönes Ambiente im Stil der 20iger oder 30iger Jahre mit schwarz-weiß Porträts von bekannten Persönlichkeiten an den Wänden. Die Fenster waren mit Holz-Rollläden versehen, von den Decken hangen mit einem langen Kabel, kugelrunde Lampen und wirkten auf mich ein bisschen amerikanisch. Wie ich jetzt gelesen habe, waren auch bekannte Gesichter in diesem Café zum Frühstück. Unter anderem Udo Lindenberg, Bill Clinton oder auch Marcel Reich-Ranicki. Sofort wurde man von den Angestellten und dem Chef begrüßt. Nach einem Blick in die Karte war klar, ein wenig teuer, was schon der Standort des Cafés verriet, aber man kann auch mal etwas Neues ausprobieren. Es gab eine große Auswahl an Frühstückszusammenstellungen. Das Grand Café- Frühstück kostete 8,40 € mit Wurst, Käse, Frischkäse, Butter, Marmelade, Brötchen in allen Variationen, und frisches Vollkornbrot. Nachschub gab es gerne auf Anfrage. Das Pariser Frühstück mit Croissant, Marmelade, und Butter gab es für 5,20 €. Cappuccino und Latte Maccattio kosteten jeweils 3,40 € mit einem klassischen Glas Wasser dazu. Ich muss sagen, ich war lange nicht mehr so zufrieden mit Service und Geschmack des Frühstücks. Der einzige Minuspunkt war einfach der Preis.

An diesem Tag war der erste Vortrag „Revolution im Kopf“ von Götz W. Werner, der erfolgreiche Unternehmer, wie ich jetzt weiß das Buch: „Einkommen für alle“ schrieb. In diesem Buch fordert er das jeder Deutsche Bürger ein Grundeinkommen bekommen soll. Und dies war auch das Thema des Vortrages. Der Satz den ich mir bis jetzt gemerkt habe, weil ich ihn gut fand: „Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.” Wenn man einmal darüber nach denkt, stimmt es.

Danach folgte Prof. Dr. Miriam Meckel, die zu Themen wie Kommunikation, Internet und Journalismus publiziert. Bei der re:publica hielt sie einen Vortrag über: „This Objekt can not be liked”. Jetzt stellt sich die Frage, was verbirgt sich dahinter. Sie fing an mit einfachen Beispielen festzustellen, dass wir in der virtuellen Welt nicht immer die Möglichkeit haben zu bestimmten.  Die Freiheit des Menschen ist der  Zufall und das man nicht vorhersehen kann was am nächsten Tag passiert z.B. was am nächsten Tag in der Zeitung steht. Genauso als würde man im Internet surfen und durch Zufall auf einem Blog landen und an einem Thema hängen bleiben, was man gar nicht gesucht hat. Das ist Zufall und dass ist gut so. Bei Suchmaschinen ist es so, das Algorithmen im vor hinein berechnen was man sucht und die Leute gezielt auf bestimmte Seiten führt. Das ist kein Zufall. Zudem bezeichnete sie das Apple Konzept zum iPad als „Neckermann-Pauschalreise“ und meinte damit das freie Internet einschränkt wird und man sich vom Produzenten zum Konsumenten entwickelt. Was eine schlechte Entwicklung für die Internet-Kultur ist. Wichtig war ihr, das jeder über Ihren Vortrag denken kann was er will und seine Freiheit der Meinungsbildung nutzt. Zudem stütze sich ihr ganzer Vortrag auf Kapitelüberschriften die sie ganz bewusst gewählt hatte. Diese Überschriften sind von Friedrich Dürrenmatt aus dem Buch „Die Physiker“ geliehen und dienten dazu darüber nach zu denken, das es beim Thema Internet noch einige Entwicklungen geben wird, die uns vielleicht nicht passen werden.

Über mein Mittagessen möchte ich nicht schreiben, weil es einfach nicht mein Geschmack war. Ich hätte es einfach nicht essen sollen. Unterwegs mit @lenn4rd, @keasone, @schmutte und @freshmango zu den nächsten Vorträgen oder auch nicht. Da konnte es schon mal passieren, dass man in einem Vortrag saß wo keiner von den Gefährten hin wollte. Bevor ich es noch vergesse, ich habe mir ein tolles T-Shirt am Spread-Shirt-Stand machen lassen.

T-Shirt re:launch

T-Shirt re:launch

Ich muss allerdings dazu sagen, das „launch“ eigentlich grau ist und nur durch den Lichteinfall der Scheinwerfer von oben Orange geworden ist. ;)

Der vorletzte Vortrag für diesen Tag „Medienhacken — Im Herz der Bestie“ zeigte wie einfach es ist „Gerüchte“ zu verbreiten, die sofort von den Medien aufgenommen und ohne Nachforschungen zu betreiben geschluckt und geglaubt werden. Der richtige und bekannte Begriff ist dabei Medienguerilla und lebt vom mit- und selber Machen. Mit amüsanten Bespielen wurde dem Publikum das Thema schmackhaft und interessant gestaltet.

Und dann war es soweit, die Abschlussveranstaltung näherte sich. Als Highlight war es geplant über Skype mit dem  Mitbegründer Bizz Stone von Twitter ein Interview zu führen. Nach langem hin und her stand die Leitung nach Amerika über Skype. Wir sollten dann noch ein bisschen warten, denn Bizz Stone war nicht im Büro.

Da äußerte Johnny Heusler seine Idee mit uns allen Karaoke „Bohemian Rhapsody“ von Queen zu singen. Nach Jubel, öffnete er ein Videoportal und suchte die Karaokeversion aus der Datenbank. Natürlich ließen wir das Video erst einmal laden, damit es nicht mitten im Lied stehen bleibt.

Dann ging es los.Wer möchte bekommt hier einen Eindruck des ganzen: Video re:publica 10 Bohemian Rhapsody

Eine tolle Idee und einer der besten Karaoke-Chor den ich bis jetzt gehört habe, der auch weiter sang als das Internet hakte. Danach mussten wir leider feststellen das Bizz Stone keine Zeit mehr für uns hatte. Das war dann auch egal und die Organisatoren und ihr Helfer verabschiedeten sich von uns. Die eigentlich geladenen DJ´s konnte durch die vom Vulkan verursachte Aschewolke nicht kommen. Dennoch stieg die Abschlussparty in der Kalkscheune und im Innenhof. Ein toller Abschluss der re.publica.

Und wenn ich jetzt so drüber nach denke fällt meine Fazit folgendermaßen aus: Ich komme wieder, werde mehr Gespräche führen, ein anderes Hostel nehmen um den Entenfedern zu entkommen und früher bei den einzelnen Vorträgen erscheinen um noch einen Platz zu bekommen. Und die Gedanken der re:publica 2010 bis zur nächsten re:publica 2011 in die Welt tragen.

Zusammenfassung Reise durch Berlin:

Frühstück/Kaffee

Espresso Ambulanz: Kaffee-Bar mit kostenlosen W-LAN. Ein sehr netter junger Mann zauberte mir einen Chai Tee Latte Mango, sehr lecker wie ich jetzt weiß und Lennard ein Cappuccino mit toller Verzierung ohne Schablone! Fazit: Nett, schön eingerichtet, Preise: 2,50 € jeweils für Cappuccino und Chai Tee Latte

Café Orange: Oranienburger Str. 32. Die Preise waren Ordnung. Für das Frühstück „Café Orange” kostete 6,00 €, ein kleines Frühstück 4,00 €. Es gab helle und dunkle Brötchen, die eindeutig von Aldi waren, Baguette, Mettwurst, Käse in verschiedenen Sorten, frisches Obst, Joghurt mit Obst, Butter, kein Frischkäse. Die heißen Getränke musste man extra dazu bestellen und bezahlen. Ein Cappuccino kostete allerdings nur 2,00 €. Das Frühstücksfazit: Ganz in Ordnung, leider sollte dich Küche mehr auf Hygiene achten.

Café Einstein, Unter den Linden 42. Ein schönes Ambiente im Stil der 20iger oder 30iger Jahre mit schwarz-weiß Porträts von bekannten Persönlichkeiten an den Wänden. Die Fenster waren mit Holz-Rollläden versehen, von den Decken hangen mit einem langen Kabel, kugelrunde Lampen und wirkten auf mich ein bisschen amerikanisch. Wie ich jetzt gelesen habe, waren auch bekannte Gesichter in diesem Café zum Frühstück. Unter anderem Udo Lindenberg, Bill Clinton oder auch Marcel Reich-Ranicki. Sofort wurde man von den Angestellten und dem Chef begrüßt. Nach einem Blick in die Karte war klar, ein wenig teuer, was schon der Standort des Cafés verriet, aber man kann auch mal etwas Neues ausprobieren. Es gab eine große Auswahl an Frühstückszusammenstellungen. Das Grand Café- Frühstück kostete 8,40 € mit Wurst, Käse, Frischkäse, Butter, Marmelade, Brötchen in allen Variationen, und frisches Vollkornbrot. Nachschub gab es gerne auf Anfrage. Das Pariser Frühstück mit Croissant, Marmelade, und Butter gab es für 5,20 €. Cappuccino und Latte Maccattio kosteten jeweils 3,40 € mit einem klassischen Glas Wasser dazu. Ich muss sagen, ich war lange nicht mehr so zufrieden mit Service und Geschmack des Frühstücks. Der einzige Minuspunkt war einfach der Preis.

Mittag/Abend-Essen

DADAFalafel: Kleinen Imbiss in der Linienstraße 132, nicht weit entfernt vom Friedrichstadtpalast. Mein Fazit : Sehr lecker, preiswert und lange sättigend. Achtung für alle die nicht so gerne scharf essen, die rote Soße sollte man vermeiden.

Trattoria Peretti: Friedrichstr. 113. Ein sehr schönes Ambiente, wenig los, was ich sehr angenehm empfand, bei dem Trubel auf der re:publica. Bestellung: Pizza mit Tomate, Mozzarella, Schinken, Rucola und Parmesankäse. Eine tolle, typische dünne italienische Pizza. Das Personal war aufmerksam und nett. Eine Empfehlung für diese Trattoria von meiner Seite auch in preislicher Hinsicht.

Sehenswürdigkeiten/Tipps

Welcome Card Berlin: Ich nutzte diese Karte für 5 Tage Berlin, Zone A und B. Preis: 29,90 € Nutzen: U-Bahn, S-Bahn, Tram, Metro, Bus usw. Das tolle dabei ist, dass man bei vielen Sehenswürdigkeiten eine Preisermäßigung bekommt, ca. 25% Preisnachlass.

Fernsehturm Berlin: Jeder der einmal in Berlin ist sollte den Weg rauf auf den Fernsehturm finden um Berlin von oben zu betrachten. Die Preise haben es aber leider in sich. Der Normalpreis ist 10,50€ , mit der Welcome Card 7,80 € pro Person. Nach ein bisschen anstehen, in der Woche!, kommt man in den Vorsaal zu den Fahrstühlen. Insgesamt 2 Aufzüge die 6 Meter pro Sekunde 203 Meter nach oben fahren. Oben angekommen hat man bei gutem Wetter einen schönen Ausblick auf Berlin und seine Sehenswürdigkeiten. Mir war zwischen durch ein wenig schwindelig. Zu jeder Sehenswürdigkeit gab es Tafeln am Geländer innerhalb der Kugel. In das Restaurant des Fernsehturms kommt man nicht so leicht. Da braucht man eine Reservierung die man mit einem so genannten VIP-Ticket bekommt und dafür 18,50  pro Person bezahlen muss. Ganz schön teuer. Im Restaurant dreht sich das Innere der Kugel und man hat eine „Stadtrundfahrt” während seines Essens oder Kaffee. Nach unten ging es wieder mit den Fahrstühlen. Mein Fazit: Ganz nett und in der Woche wohl auch weniger besucht. Einmal sollte man auf dem Fernsehturm gewesen sein und den Blick über Berlin genießen.

re:publica 2010 – Reise durch Berlin Teil 2

Immer schön Häppchen-Weise…
Der zweite Tag der re:publica. Durch die tollen Entenfederkissen im Hostel sah ich immer aus als hätte ich die Nacht durch gestanzt. Angeschwollene Augen, und fleckig im Gesicht. Das war den ersten Morgen wirklich kein schöner Anblick. Wie gut, dass es nach und nach verschwand. Frühstück gab es dieses Mal im Café Orange in der Oranienburger Str. 32, also nicht weit entfernt. Die Preise waren Ordnung. Für das Frühstück „Café Orange” kostete 6,00 €, ein kleines Frühstück 4,00 €. Es gab helle und dunkle Brötchen, die eindeutig von Aldi waren, Baguette, Mettwurst, Käse in verschiedenen Sorten, frisches Obst, Joghurt mit Obst, Butter, kein Frischkäse. Die heißen Getränke musste man extra dazu bestellen und bezahlen. Ein Cappuccino kostete allerdings nur 2,00 €. Das Frühstücksfazit: Ganz in Ordnung, leider sollte dich Küche mehr auf Hygiene achten.

So jetzt, aber zu den eigentlichen Dingen des Lebens, mein 2. Tag auf der re:publica.

Da es schon 10 Uhr 30 war, war der Vortag „Netzneutralität – Eine Einführung“ schon fast vorbei und der Einstieg in dieses Thema nicht mehr möglich. Der nächste Vortrag den ich mir rausgesucht hatte, war im Quatsch Comedy Club. Und ich möchte hier erwähnen, dass ich nicht wusste, dass der so klein und tief unten im Friedrichstadtpalast verborgen ist! Unten angekommen befand sich an den Wänden rechts und links Porträts vieler bekannter Komiker. Unteranderem Michael Mittermeier, Kurt Krömer oder auch Rick Kavanian. Es wurde eng und ein wenig stickig bis man in den Hauptsaal kam.

Der Vortrag hieß „US-Media: Tales from the Battlefield – Mark Glaser and the American Media Landscape“ und drehte sich um die Veränderung des Journalismus in Amerika und in Deutschland. Mark Glaser arbeitet bei “PBS MediaShift”. In der Zukunft wird es wichtig sein, nicht mehr der klassische Journalist zu sein der nur für das Print-Medium Zeitung schreibt sondern bloggen sollte. Oder den Bloggern mehr Aufmerksamkeit zu schenken, und diese mit ins Boot zu holen. Eine Branchenveränderung die in Amerika schon mehr zu spüren ist als in Deutschland. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis diese Welle in Deutschland ankommt und rüber schwappt.

Als nächstes ging es wieder in die Kalkscheune zum Vortrag „Wissensmanagement Studierender mit Social Network Werkzeugen – Web 2.0“. Hier stelle sich die Frage ob sich die Studierenden in Ihrem Lernverhalten verändert haben, seit dem es die vielen Social Network Werkzeuge gibt. Ich war zuerst positiv eingestellt und dachte: „Klar, natürlich nutzen Studenten so etwas.”

Pustekuchen…ich bin da wohl ein wenig zu voreilig gewesen. Die meisten Studierenden nutzen gar nicht alles und sind nie so lange online, wie ich es vermutet hätte. Sie nutzten Wikis und keine klassischen Blogs. Dabei könnte man diese als Wissenssammlung für anstehende Klausuren oder Seminare sicherlich gut nutzen. Eine Dame neben mir, hätte dies an Ihrer Uni ausprobiert, leider schlug dieser Versuch fehl. Kaum einer beteiligte sich an einem Blog, der für ein Seminar genutzt werden sollte. Die Vermutung lieg nah, das der Ansporn fehlte, da keine Klausur am Ende des Seminars geschrieben wurde.
Ich finde das ehrlich gesagt schade. Die Wikipedia ist auch nicht anders entstanden als durch Wissensansammlungen von jedem einzelnen der sich daran beteiligt hatte. Und nutzen tun es viele Studenten. Ich wünsche mir, das wir endlich mal eine Brücke schlagen könnten. Ich probiere es jedenfalls aus, wenn ich studieren werde.

Nach der Mittagspause, die ich nicht mit Essen gehen nutze sondern Gespräche mit @Brandungskieker und @lenn4rd füllte, ging es zum amüsanten Vortrag: „Was am Internet in Deutschland wirklich hassenswert ist“ mit Jens Scholz, Anne Roth, Bov Bjerg, Carolin Buchheim. Hierbei möchte ich auf folgenden Blog-Eintrag von Bov Bjerg verweisen, den er gleich am Anfang des Vortrages zum Besten gab: „Das Internet ist an seiner dicksten Stelle exakt sieben Argumente breit.“. Danach folgten lustigen Thesen über Dinge die uns nerven am Internet. z.B. das wir in Facebook immer nur „Freunde“ hinzufügen können und keine „Kontakte“. Nicht jeder ist mit jedem befreundet. Nach dieser erheiterten Stunde traf ich zum ersten Mal @jovelstefan zu einem Kaffee-Plausch in der Kalkscheune und stelle mal wieder fest, das man so etwas öfters machen sollte. Dazu gesellte sich @zielpublikum der gleich einen Vortrag über Fußball-Blogs halten wollte. In diesen Vortrag ging ich dann auch, hielt es aber leider nicht lange aus. Mein Magen hatte einen Krater im Bauch und ich musste unbedingt essen. Apropo Krater, der nette Vulkan in Island Eyjafjalla sollte den nächsten Tag der re:pulica, ihren Ablaufplan ein wenig verändern und in Twitter für viele #ashtags sorgen.
Dieses Mal suchte ich mir die Trattoria Peretti aus und schnappte mir @lenn4rd zum gemeinsamen Essen. Ein sehr schönes Ambiente, wenig los, was ich sehr angenehm empfand, bei dem Trubel auf der re:publica. Wir teilten uns eine Pizza mit Tomate, Mozzarella, Schinken, Rucola und Parmesankäse. Eine tolle, typische dünne italienische Pizza. Das Personal war aufmerksam und nett. Eine Empfehlung für diese Trattoria von meiner Seite auch in preislicher Hinsicht.

Mit gefülltem Magen ging es zurück zum Friedrichstadtpalast zur Verleihung der “BOBs”. Hier wurden die besten Blogs aus vielen verschiedenen Ländern gekürt. Das Layout auf der riesigen Videowand kam gut zur Geltung.

Videowand - The BOBs

Videowand - The BOBs

Weil danach gleich der groß angekündigte Laberflashmob in der Kalkscheune stattfand ging ich schon früher mit @lenn4rd und @mthie rüber, um einen Platz zu ergattern. Das Prinzip des ganzen lag darin, das Teams gebildet wurden, die Ihr Thema eine halbe Stunde vor dem Laberflashmob kannten. So konnten sie sich Gedanken darüber machen und diskutieren wer als Redner des ganzen Spektakels in Frage kommen würde. Während des Flashmobs muss der Redner von einem Telepromter die Dinge ablesen die, die anderen Teammitglieder live unabhängig voneinander in einen Chat zum Besten geben. Natürlich sollte er es so präsentieren als würde er alles kennen und auch verstehen.

„Intelligente Kühlschränke zum Anziehen“ war das 1. Thema von @plomlompom@moeffju @zeitrafferin.Der bester Versprecher des Abends war Zweit-akt-motor anstatt Zweitaktmotor. Dies reichte leider nicht zum Sieg, denn die Gewinner waren @nilzenburger@happyschnitzel@mspro@kumullus@hermsfarm@mathiasrichel mit dem Thema „Tod im Netz“. Leider hatten @jovelstefan@bosch und @svensonsan mit dem Thema „Hirnveränderung durch Twitter“ wohl nicht das richtige Thema gefunden. Der letzte Beitrag vom Moderator des Laberflasmob, war allerdings schlechter.

So nahm das 2. Team einen Wecker und den Joint, ja Joint als Gewinner entgegen. Und schon war es Abend und mein Akku leer. Ach wie sehr freute ich mich auf mein Kopfkissen gefüttert mit Entenfedern….

re:publica 2010- Reise durch Berlin Teil 1

Dickes B, oben an der Spree…. auf gehts ich komme! Auf dem Weg zur re:publica, mit der DB und dann in die S- und U-Bahnen der Stadt.
Sofort die ersten bekannten Gesichter vor dem Gebäude des Friedrichstadtpalast entdeckt: @HerrHempel und @Ballkultur. So hielten wir gleich einen kurzen ironischen Plausch. Tür auf, und es hieß sich erst einmal anstellen von A-G, usw. Und das war leider auch die längste Schlange. Egal, ich war einfach nur gespannt auf das was kommen sollte. Zuerst versammelten sich alle im Friedrichstadtpalast um die Begrüßung der re:publica 2010 zu sehen. Danach hieß es erst einmal orientieren, zu welchem Vortrag man gehen möchte. Jeff Jarvis mit seinem Vortrag über „The German Paradox“ war wohl für viele das erste Highlight. Das ist der Mann, wie ich es jetzt auch weiß, der das Buch „What would Google do?“ geschrieben hat und sehr von den Bloggern geschätzt wird. Es ging in seinem Vortrag darüber, das wir endlich begreifen müssen, dass wenn z.B. auf der Straße ein Wagen von Google durch die deutschen Länder schickt wird um die Umgebung zu fotografieren, das dies Öffentlich ist und nicht privat. Jeder der mit seinen Fuß aus seiner Haustür tritt, tritt in diesem Moment in die Öffentlichkeit. Privat wäre es, wenn wir in der Sauna, nackt fotografiert werden.Wobei ich hier erwähnen möchte, das Jeff Jarvis nach seinem Vortrag tatsächlich in die Sauna ging. ;)
Zudem machte er klar, dass das Bloggen nicht nur einfach bloggen ist, sondern zu einem mächtigen Medium geworden ist um Dinge zu verändern und publik zu machen und den klassischen Journalismus zu verdrängen.

Leider war es danach nicht mehr so einfach in die überfüllten Vortragsräume zu kommen. Es war schlicht weg kein Platz mehr.
Und damit fing meine kulinarische Reise durch Berlin an. Jeden Tag bestellte ich mir Essen und Trinken und zog mein Fazit.
An meinem ersten Tag gab es Falafel bei DADAFalafel, einen kleinen Imbiss in der Linienstraße 132, nicht weit entfernt vom Friedrichstadtpalast, der Kalkscheune und dem Quatsch-Comedy-Club wo die re:publica statt fand.
Mein Fazit zu diesem Essen: Sehr lecker, preiswert und lange sättigend. Achtung für alle die nicht so gerne scharf essen, die rote Soße sollte man vermeiden. ;)

Zurück mit netten Gesprächen mit @schmutte, @erlebnischris, @keasone, @freshmango, @designammain, um die nächsten Vorträge zukommen. Keine Chance. So blieb mir nichts anderes übrig als mit Dennis, alias @freshmango, über sein iPad zu quatschen und die Leute zu beobachten die hinter ihm stehen blieben und flüsterten: „Ey, guck mal der hat ein iPad.“

Um einen leckeren Kaffee zu trinken und endlich W-LAN zu haben, damit @lenn4rd noch ein bisschen arbeiten konnte gingen wir zu einem kleiner Espresso Bar. Die Espresso Ambulanz mit kostenlosen W-LAN. Ein sehr netter junger Mann zauberte mir einen Chai Tee Latte Mango, sehr lecker wie ich jetzt weiß und Lennard ein Cappuccino mit toller Verzierung ohne Schablone!

Verzierung Cappuccino

Verzierung Cappuccino

Später gingen wir zu „Sex and the Internet” von Melissa Gira Grant. Was soll man dazu groß sagen als Chatroulette?! Ein sehr zum Schluß erheiterter Vortag für über 300 Leute. Jetzt war auch endlich @lenn4rd dabei, der den ganzen Tag verpasste, da er noch arbeiten musste.
Dann der Vortrag von Sascha Lobo, wohl der Vorzeigeblogger für einige hier im Saal mit dem lustigen Vortrag „How to survive a shit storm“ über die Trolle, die nichts anderes zu tun haben und ihm z.B. mit 46.000 E-Mails zu bombardieren oder sich mit selbst aufgebauten Kommentars-Gesprächen in seinem Blog einen Job bei ihm zu verschaffen. Leute gibt es, dass glaubt man kaum…

Zum Abschluss diesen Tages, gab es dann eine Twitterlesung mit unterschiedlichen Kategorien, sowie eine Runde „Offline-Tweet” die von einer Jury beurteilt wurde. Jeder der im Saal mochte, durfte eine Tweet auf einen vorgefertigten Zettel schreiben. Natürlich nur mit 140 Zeichen! ;) Später wurden diese Offline-Tweets eingesammelt und ausgewertet. Gewonnen hatte „der Diktator“. Auch ein sehr netter Twittername…

Dann wurde noch in einer kleinen Runde, Bier in der Kalkscheune mit @ballkultur, @HerrHempel, @Schmutte, @designammain und @lenn4rd genossen bis mein Bett im Hostel rief und ich froh war, mich endlich in ein Bett ein zukuscheln und den 1. Tag der re:publica in meinen Träumen noch einmal Revue passieren zu lassen.

Hier ein paar Links zum ersten Tag der re:publica:

http://re-publica.de/10/14-april-2010/
http://www.friedrichstadtpalast.de/010000_home.asp
http://www.flickr.com/photos/re-publica/4520676140/in/photostream/

Re:publica 2010

re:publica 2010

re:publica 2010

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!

Nein, nicht zum Fußball DFB Pokal-Endspiel. Das findet doch erst im Mai statt! Ich fahre nach Berlin zu meiner ersten Re:publica und bin sehr gespannt. Ich habe endlich meine Abschlussprüfung hinter mir und bin ausgelernte Mediengestalterin. Ich möchte mich unbedingt weiter entwickeln und neue Menschen kennen lernen. Vor allem wird es für mich spannend sein, die Gebäude in diesem Fall den Friedrichstadtpalast,  die Kalkscheune und den Quatsch Comedy Club einmal von innen zu sehen.

Wer also Lust hat, trifft mich diese Woche in Berlin bei einer der vielen Vorträge der Re:publica in Berlin.

Die Macht der Pharmaindustrie

Jeder der die Hautkrankheit Neurodermitis hat oder auch Schuppenflechte, weiß wie schlimm es ist, wenn man sich kratzen muss. Dies betrifft 10% der Weltbevölkerung! Als ich vor einigen Tage die ARD Reportage “Heilung unerwünscht” gesehen hatte, kochte es in mir. Da wurde doch tatsächlich berichtet, das es ein Mittel zur Linderung der Neurodermitis gibt und dass die Pharmaindustrie mit aller Macht versucht diese Creme nicht auf den Markt zubringen. Nach diesem Bericht gab es hunderte Anfragen nach der B12 Creme und dessen Zusammensetzung. Das besondere an dieser pinken Creme ist, das sie keinerlei Nebenwirkungen auslöst. Wer möchte schon Kortison benutzten, wenn es diese Creme gibt? Nach der TV-Reportage folgte dann am Ende der Sendung “Hart aber Fair” zum Thema “Schweinegrippe” eine kurze Disskusion über diese besagte Creme. Auf der Website wurde nun die Zusammensetzung der Creme veröffentlicht und die Vertreter de pharmaindustrie befragt. Der erschreckenste Satz des Abends für mich war:”Ein Medikament wird auf den Markt gebracht, nicht weil die Stoffe die darin enthalten sind so teuer sind, und damit Geld gemacht wird, sondern danach wie groß das Leid der kranken Menschen ist.”
Da fragt man sich doch, wie groß die Macht dieser Pharmaindustrie ist. Da mich das Thema der Neurodermitis selber betrifft und ich mich gut daran erinnern kann, wie schlimm es war als kleines Kind damit umzugehen, macht es mich einfach nur sauer und traurig.
Wichtige Videos und Beiträge findet man bei Ard und Spiegelonline.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,656562,00.html

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091021.php5?akt=1

http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,0e3vjlffhxxdf3s3~cm.asp

Schön, dass diese Geschichte wohl ein gutes Ende hat. Die Creme soll jetzt in der Schweiz hergestellt werden und Ende November auf dem Markt erscheinen. Fragt sich nur wie viel sie kostet und ob man sich diese Creme leisten kann?

Bis bald und jetzt wieder lernen ;)

Pause oder kurze Auszeit

Ihr habt euch bestimmt schon gewundert warum ich momentan keine Blogeinträge tätige.
Ich bin mitten in meinen Prüfungsvorbereitungen für meine Abschlussprüfung am 01.12.09 als Mediengestalterin. Aus diesem Grund werde ich eine kleine Pause einlegen und euch danach gründlich vom Coldplay Konzert berichten und weiter Einträge die in meinem Köpfchen vorhanden sind nieder schreiben.
Damit ihr einen kleinen Einblick bekommt was ich alles lernen muss, hier ein paar Stichpunkte:

  • Colormanagment
  • Fotografie
  • Hardware
  • Farbe
  • Bildbearbeitung und Formate
  • Drucktechnik
  • Datenbanken
  • Internet
  • Typografie
  • Gestaltung
  • Wahrnehmung
  • Medienrecht
  • Grafiken
  • Webseiten (XML, HTML)
  • Papier
  • Weiterverarbeitung
  • Netzwerk
  • WISO (Politik)
  • Kommunikation (Deutsch und Englisch)

Ein Mediengestalter ist also nicht unbedingt der Kreative, sondern der Produktive :)

Also bis bald!

Strawberry Swing

Ich weiß ich habe lange nichts von mir hören lassen. Aber die Abschlussprüfung ist nicht mehr lange hin und ich muss jeden Tag dafür etwas tun. Am 1. Dezember wird es soweit sein. Aber nun zum eigentlichen Thema: Coldplay, ach wie toll, die Band bringt ein neues Video heraus!!!

Wer Coldplay nicht kennt, sie hießen 1996 noch “Starfish”. Nach der Umbenennung im Jahr 2000 stürmten sie in Großbritannien die Spitze der Charts und später die deutschen Charts.

Zum Titel “Strawberry Sing”, wie passend zu meinem Namen ;) erscheint nun eine neues Video und wird gleichzeitig die nächste Single. Dieses Lied ist, so und so einer meiner Lieblingslieder auf dem Album “Viva la Vida”, doch ich habe schon die Befürchtung, das dieser Song wieder von den Radio Stationen rauf und runter gedudelt wird und ich es dann nicht mehr hören kann. Das Video wird am 20. Juli 2009 veröffentlicht und ich denke, dass es wieder ein tolles und kreatives Video werden wird. Schon allein die Fotos und der kurze Trailer auf der Coldplay Seite lassen dies vermuten. Ich habe es euch unten verlinkt.

Im Titel geht es meiner Meinung nach um die Liebe, eine Partnerschaft und macht mir immer wieder Gänsehaut auf den Armen. Ich höre das Lied am liebsten zum Auto fahren am frühen Morgen, wenn die Sonne aufgeht, doch ich freue mich wahnsinnig auf das Konzert am 25. August in Hannover, denn da sehe ich die Jungs live!

Viva la Vida :)

Strawberry Swing

Ich muss noch etwas hinzufügen:
Es wurde passend zum neuen Video ein App für das IPhone erstellt. Sehr witzig, mit einem Spiel passend zum Video und der Möglichkeit das Video so oft wie man möchte anzuschauen:

Strawberry Swing Spiel

Strawberry Swing Spiel

BarCampCologne 3 – Ich freu mich drauf

Juhu, morgen ist es soweit. BarCampCologne ich komme!!! In ca. 24 Stunden werde ich meine Zelte aufschlagen und ein paar Stunden später geht es auch schon los – zuerst zu Party. Die Frage ist jetzt, wie dieses BarCamp wird, da ich schon in Hamburg auf einem Barcamp war, mein erstes Barcamp muss ich sagen. Ich war hell auf begeistert und hoffe das dieses BarCamp genauso gut wird, oder vielleicht noch besser? Vor allem das Catering ließ keine Wünsche offen und es waren tolle Sessions dabei, für die es sich gelohnt hat nach Hamburg zu fahren.

Habe mir als Mediengestalterin schon ein wenig die Themen angeschaut und bin gespannt was für Sessions dabei raus kommen. Ich halte mich heute ein wenig kurz, die Koffer müssen noch gepackt und einige Sachen gebügelt werden, dass dauert noch ein wenig und wie gesagt: “Ich freu mich drauf…”

Barcamp Cologne 3

Haus of Gaga

Ich war wieder einmal auf der Suche nach einem Video mit toller Typografie. Ich bin auf das Video von “Lady Gaga – Love Game” gestoßen und habe am Anfang gedacht, ohne den Ton zu hören: “Ist das Britney Spears im Video Womanizer?” Bis mich der Schriftzug “Haus of Gaga” auf  Lady Gaga hinwies. Die Frage ist nur warum es “Haus” heißt und nicht “House”?

Wenn man genau hinschaut sind auf den beiden Köpfen der Männer der Albumname “Love” sowie “Fame” einrasiert. Ich glaube, dass gab es noch in keinem Video, wenn doch korregiert mich bitte.

Im Laufe des Videos wird eindeutig eine versteckte Werbung für ein alkoholisches Getränk gemacht, ich möchte nicht wissen wieviel Geld diese Schleichwerbung gekostet hat. Wer das Album von Lady Gaga kennt weiß, dass dieses neue Lied nicht weit von den anderen entfernt ist, aber auch mal etwas anderes ist als die sonstigen Blondinen im Popmusikgeschäft.

Sonst kann man sagen, dass dieses Video mit den typischen Klischees spielt und ein wenig übertrieben ist. Maschendrahtzaun im Gesicht bzw. vor den Augen zu haben ist bestimmt nicht so schön und den Sinn des überdemonsionalen Zauberstabes verstehe ich auch nicht.

Künstler und ihre Regisseur eben ;) Und eher was für die Männerwelt.

So und nun das Video:

Lady Gaga - Love Game

Lady Gaga - Love Game